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Katarzyna Adamiec

Senior Associate
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2016 bieten sich den Unternehmern neue Möglichkeiten an, EU-Fördermittel für die Umsetzung von Projekten zur Entwicklung der Gewerbetätigkeit einzuwerben. Die Förderung ist sowohl auf landesweit als auch regional erhältlich, insbesondere für Projekte über:

  • Forschungs- und Entwicklungsarbeiten;
  • Einkauf von Sachanlagen sowie von immateriellen Vermögensgegenständen und Rechten;
  • Investitionen in Erneuerbare Energien.

Die Förderung der F+E-Tätigkeit landesweit wird im Rahmen des Operationellen Programms „Intelligente Entwicklung“ (OP „IE“) gewährt. Bis Ende Februar 2016 können Anträge im Rahmen der Untermaßnahme 1.1.2 OP „IE“ „F+E-Arbeiten bei der Herstellung von Pilot-/Vorführanlagen“ gestellt werden. Gefördert werden Projekte, die Entwicklungsarbeiten umfassen und eine Produkt- bzw. Prozessinnovation betreffen. Die Förderung der F+E-Arbeiten kann auch im Rahmen der Untermaßnahme 1.1.1 OP „IE“ „Industrielle Forschungs- und Entwicklungsarbeiten von Unternehmen” beantragt werden. Außerdem wurde die Förderung der F+E-Tätigkeit privater Rechtsträger im Rahmen der Regionalen Operationellen Programme („ROP“) vorgesehen, wobei sie sich vor allem an KMU richtet. Im Rahmen dieser Programme können Projekte von Großunternehmen gefördert werden, die diese in Kooperation mit KMU, Nicht-Regierungsorganisationen oder Forschungsinstituten abwickeln. Die diesbezüglichen Anträge können z.B. in der 1. Jahreshälfte 2016 u.a. im Rahmen folgender Maßnahmen gestellt werden: 

1.2 „Forschungs- und Entwicklungstätigkeit der Unternehmen” ROP der Woiwodschaft Mazowieckie  (Boni für Innovationen für KMU), Untermaßnahme I.2.2: „F+E-Projekte von Unternehmen” ROP der Woiwodschaft Łódzkie, Untermaßnahme 1.2.1 „Unterstützung von F+E-Prozessen” ROP der Woiwodschaft Kujawsko-Pomorskie, Maßnahme 1.1 „Forschungs- und Entwicklungsprojekte der Unternehmen” ROP der Woiwodschaft Zachodniopomorskie oder Untermaßnahme 1.1.1. „Expansion durch Innovationen – Förderung” ROP der Woiwodschaft Pomorskie.

Die Investitionsförderung zur Steigerung der Innovativität und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen durch Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände und Rechte, sowohl auf landesweit als auch regional, richtet sich ausschließlich an KMU. Im Allgemeinen ist die Förderung des Einkaufs von Sachanlagen möglich, wenn ein Projekt zur Umsetzung (eigener oder erworbener) Ergebnisse von F+E-Arbeiten realisiert wird, um neue oder erheblich verbesserte Produkte oder Dienstleistungen auf den Markt zu bringen. Im Rahmen von OP „IE“ können Mikro-, Klein- und mittelständische Unternehmen in der 1. Jahreshälfte 2016 im Rahmen der Untermaßnahme 3.2.1 „Forschungen zwecks Markteinführung” und der Untermaßnahme 3.2.2 „Kredit für technologische Innovationen” gefördert werden. 

Auf überregionaler Ebene können Fördermittel im Rahmen des Operationellen Programms „Ostpolen“ (OP „OP“) eingeworben werden. Das Programm gilt für fünf Woiwodschaften: Lubelskie, Podlaskie, Podkarpackie, Świętokrzyskie und Warmińsko-Mazurskie. Im Rahmen der Untermaßnahme 1.3.1 „Innovationen durch KMU” wird Förderung für Gesellschaften angeboten, die an Kooperationsverbindungen für Projekte zur Schaffung innovativer Produkte durch Einführung (eigener oder erworbener) F+E-Ergebnisse teilnehmen. Die nächste Abgabe von Anträgen bei dieser Maßnahme ist um die Jahreshälfte 2016 geplant. Auf regionaler Ebene werden Fördermittel bei Investitionsprojekten u.a. im Rahmen folgender Maßnahmen eingeworben werden können: Untermaßnahme II.3.1: „Innovationen in KMU” ROP der Woiwodschaft Łódzkie (Frist für die Antragstellung 22.02.-03.03.2016), Untermaßnahme 2.2.1 „Profiling-Investitionen – Förderung” ROP der Woiwodschaft Pomorskie (Frist für die Antragstellung geplant 01.02.-15.03.2016), Maßnahme 1.5 „Investitionen von Unternehmen zur Unterstützung regionaler und intelligenter Spezialisierungen” ROP der Woiwodschaft Zachodniopomorskie (Frist für die Antragstellung 18.01.-18.03.2016), Maßnahme 1.4 „Förderung von KMU” ROP der Woiwodschaft Podkarpackie (Frist für die Antragstellung 19.01.-31.03.2016).

In Hinblick auf Erneuerbare Energien („EE“) wird es im Falle von Großunternehmen möglich sein, die Förderung vor allem im Rahmen des inländischen Operationellen Programms Infrastruktur und Umwelt (OP „IU“), Maßnahme 1.2 „Förderung der Energieeffizienz und Nutzung Erneuerbarer Energien in Unternehmen” zu beantragen. Förderfähig werden z.B. folgende Projekte sein: Umbau der Fertigungsstraßen, um sie energieeffizienter zu gestalten; umfassende energetische Sanierung der Gebäude von Unternehmen; Anwendung energieeffizienter Technologien; Umbau lokaler Wärmequellen (darunter Ersetzen durch EE-Anlagen); Anwendung von Technologien zur Wiedergewinnung von Energie samt einem System zur Nutzung der Abwärme in Unternehmen. Die nächste Frist für die Abgabe von Anträgen bei dieser Maßnahme ist für das 2. Quartal 2016 vorgesehen. Mikro-, Klein- und Mittelunternehmen können außerdem Förderung für EE-Projekte im Rahmen der Regionalen Operationellen Programme beantragen. Die ersten Wettbewerbe in diesem Bereich sind bereits für das 1. Quartal 2016 geplant.

Ausführliche Informationen zu den o.g. Programmen sowie zu der EU-Förderung für Unternehmen landesweit und regional erteilt unser hauseigenes Team für Staatliche Beihilfe.