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Aneta Majchrowicz-Bączyk

Rechtsanwältin (Polen)
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Am 1. Januar 2016 ist das Umstrukturierungsgesetz vom 15. Mai 2015 (Dz.U. [poln. GBl.] aus 2015 , Pos. 978) in Kraft getreten. Das Hauptziel des Gesetzes ist die Einführung wirksamer Instrumente, die es erlauben, das Unternehmen des Schuldners umzustrukturieren und dessen Insolvenz und Liquidation zu verhindern. In dieser Rubrik werden wir Ihnen die möglichen Umstrukturierungsformen darstellen und erläutern, in welchen Situationen sie Anwendung finden können, so dass die Option gewählt wird, die den Bedürfnissen eines konkreten Unternehmens in einer konkreten finanziellen Situation am besten entspricht. Das ist von wesentlicher Bedeutung, denn das Weiterbestehen des Unternehmens des Schuldners ist oft viel günstiger für die Gläubiger als seine Liquidation. Auf diese Weise bleiben auch Arbeitsplätze erhalten und Verträge können grundsätzlich ununterbrochen erfüllt werden, was gesellschaftlich und wirtschaftlich von Bedeutung ist. Mit dem Umstrukturierungsgesetz wurde auch das Insolvenz- und Sanierungsgesetz (geltende Bezeichnung: Insolvenzrecht) novelliert. Dieses regelt nicht mehr die Grundsätze des Sanierungsverfahrens gegenüber Unternehmern, die von der Zahlungsunfähigkeit bedroht sind. Nicht geändert haben sich dagegen die grundlegenden Annahmen und Grundsätze, auf welche sich die Struktur des Insolvenzverfahrens stützt. Nichtsdestotrotz finden Sie hierzu auch nützliche Informationen, die Ihnen beim Insolvenzverfahren behilflich sein werden. Wir unterstützen Sie gerne bei der Lösung eines konkreten Falles und bieten Ihnen umfassende Rechts- und Steuerberatung in unseren Büros in Breslau, Danzig, Gleiwitz, Krakau, Posen und Warschau an.

Nachfolgend präsentieren wir Ihnen die Liste der behandelten Themen: