Durchführung von KI-Schulungen mit Branchenbezug, rechtlichen Grundlagen und Praxisbeispielen
Mit dem EU-AI-Act (Verordnung (EU) 2024/1689) hat die Europäische Union den weltweit ersten umfassenden Rechtsrahmen für den Einsatz von KI-Systemen geschaffen. Für die Gesundheits- und Sozialwirtschaft ist dieser Rechtsrahmen von besonderer Relevanz: Zahlreiche KI-Anwendungen – von klinischen Entscheidungsunterstützungssystemen über Pflegeplanungstools bis hin zu Diagnosesoftware – fallen in die Kategorie der Hochrisiko-KI-Systeme.
Betreiber und Anbieter solcher Systeme tragen umfangreiche Pflichten: Transparenz gegenüber Betroffenen, menschliche Aufsicht, Robustheit und Genauigkeit der Systeme sowie ein dokumentiertes Risikomanagement. Ebenso verpflichtend geworden ist die Schulung von Mitarbeitern, die KI-Systeme während ihrer Arbeit nutzen.
Keine zwei Einrichtungen sind gleich. Deshalb bieten wir Schulungsformate, die sich flexibel an Ihre Gegebenheiten anpassen – ob kleines Pflegeheim oder Universitätsklinikum, ob präventive Sensibilisierung oder vertiefendes Compliance-Training für Führungskräfte.
Unsere Schulungen sind konsequent auf die spezifischen Anforderungen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft ausgerichtet. Generisches KI-Grundlagenwissen wird stets in den unmittelbaren Kontext Ihrer Einrichtung übersetzt – von der Notaufnahme bis zur sozialpädagogischen Betreuung.
Module
- Hochrisiko-KI-Systeme:
Anforderungen an Transparenz, menschliche Kontrolle, Risikomanagement und Dokumentationspflichten für Einrichtungen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft
- Datenschutz bei KI:
Automatisierte Entscheidungen, Profiling, Zweckbindung und Einwilligungsmanagement beim Einsatz von KI-Systemen mit Gesundheitsdaten
- Sozialrechtliche Pflichten:
Besondere Sorgfaltspflichten beim Einsatz von KI in der Pflege und der Leistungserbringung sowie Qualitätssicherung nach § 137 SGB V
- KI als Medizinprodukt:
Wann wird KI-Software zum Medizinprodukt? Anforderungen der EU-MDR 2017/745 und IVDR 2017/746 für diagnostische KI-Anwendungen
- Digitale Gesundheitsanwendungen:
Zulassungsvoraussetzungen und Sicherheitsanforderungen für KI-gestützte digitale Gesundheits- und Pflegeanwendungen
- Verantwortung & Haftung:
Haftungsfragen beim Einsatz von KI – Wer trägt Verantwortung bei Fehlentscheidungen durch KI-Systeme im klinischen und sozialen Kontext?
Ihr Nutzen
KI-Schulungen von RÖDL sind kein abstraktes Pflichtprogramm – sie schaffen echten Mehrwert für Ihre Einrichtung. Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verstehen, welche KI-Systeme sie täglich nutzen, worauf sie achten müssen und wann sie eingreifen sollten. Das reduziert Haftungsrisiken für die Geschäftsführung, stärkt die Compliance-Kultur und fördert die Akzeptanz digitaler Innovationen im Team. Gleichzeitig erfüllen Sie die Anforderungen des EU-AI-Acts durch strukturierte und nachweisbare Schulungsmaßnahmen, die für Ihre Aufsichtsbehörden und Prüfer nachvollziehbar sind und diese überzeugen. Gut geschulte Mitarbeitende sind dabei nicht nur eine regulatorische Notwendigkeit, sondern Ihr entscheidender Erfolgsfaktor beim verantwortungsvollen Einsatz von KI.