Veröffentlicht am 16. September 2026
Lesedauer ca. 1 Minute

Netzengpässe und Post-EEG: Warum Co-Location jetzt zur Chance für Stadtwerke wird

  • Co-Location nutzt bestehende Netzanschlüsse effizienter und schafft neue Erlöspotenziale.
  • Batteriespeicher eröffnen Post-EEG-Anlagen neue Vermarktungsmöglichkeiten.
  • Neue regulatorische Anforderungen verändern die Rahmenbedingungen für Co-Location-Projekte.
  • Technische, rechtliche und wirtschaftliche Bewertungen werden für Projekte immer wichtiger.
Jannik Vetter-Gindele
Senior Associate
Consultant
Die Kombination von Batteriespeichern mit Photovoltaik- und Windenergieanlagen entwickelt sich zunehmend zu einem zentralen Baustein der Energiewende. Während EE-Anlagen in den vergangenen Jahren vor allem auf die Maximierung der Stromerzeugung ausgerichtet waren, von attraktiven Einspeisevergütungen profitierten und der Netzausbau mit dem dynamischen Zubau von EE-Anlagen nicht immer Schritt halten konnte, rückt heute die intelligente Verzahnung von Erzeugung und Flexibilität in den Vordergrund.

Co-Location-Konzepte ermöglichen es, bestehende Netzanschlüsse effizienter zu nutzen, Erzeugungsspitzen gezielt zu managen, negative Preiseffekte zu reduzieren und zusätzliche Erlöspotenziale zu erschließen. Darüber hinaus wächst die Zahl der Anlagen, die aus der EEG-Förderung fallen. Für diese Post-EEG-Anlagen können Batteriespeicher neue Vermarktungsmöglichkeiten eröffnen und einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Sicherung des Weiterbetriebs leisten. Doch wie sollten Repowering-Projekte frühzeitig strategisch vorbereitet werden? Wann sind welche Entscheidungen zu treffen? Und besteht bereits heute Handlungsbedarf, um attraktive Projekte langfristig zu sichern, bevor sie von anderen Marktteilnehmern entwickelt werden?

Gleichzeitig befindet sich der regulatorische Rahmen in Bewegung. Neue Anforderungen an Netzanschlüsse, aktuelle Entwicklungen im Planungs- und Genehmigungsrecht sowie Diskussionen um flexible Netzanschlussvereinbarungen verändern die Rahmenbedingungen für Projektentwickler, Stadtwerke und Energieversorger. Dadurch gewinnen fundierte technische, rechtliche und wirtschaftliche Bewertungen bei der Entwicklung neuer Projekte in einem zunehmend komplexen Marktumfeld an Bedeutung.

Doch wann ist ein Co-Location-Projekt tatsächlich wirtschaftlich? Welche Vermarktungsoptionen stehen zur Verfügung? Welche Faktoren beeinflussen die Erlöse und welche regulatorischen Anforderungen sind zu beachten? Antworten auf diese Fragen geben unsere Expertinnen und Experten im Webinar „Co-Location von Batteriespeichern und EE-Anlagen – Regulatorik und Wirtschaftlichkeit im Fokus“ am 20.10.2026. Neben einem Überblick über aktuelle rechtliche und regulatorische Entwicklungen wird anhand praxisnaher Beispiele aufgezeigt, wie Chancen und Risiken von Co-Location-Projekten bewertet werden können.

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