Veröffentlicht am 28. August 2025
Lesedauer ca. 1 Minute

Java Stack-Problem: Rödl reagiert schnell

Jens Hinkelmann
Partner
Geschäftsführer Rödl Consulting GmbH, Geschäftsführer Rödl System Integration GmbH
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Wie Sie vielleicht seit dem Wochenende aus der Presse und den Nachrichten entnehmen konnten, existiert aufgrund schlechter Programmierung im sog. Java Stack ein Problem, das derzeit zu einer sehr kritischen Situation in der weltweiten IT und im Internet führt. Der sog. Java Stack wird im sehr vielen Software Systemen von Applikationen genutzt sowie in Hardware, die durch Software gesteuert wird.

Die Schwachstelle tritt in Log4j auf, trägt den gleichlautenden Namen und wird derzeit schon durch Cyberkriminelle in deutlichem Maße global versucht auszunutzen. Betroffen sind davon sehr viele Hersteller von Software, Hardware sowie weltweit Unternehmen, die die Produkte der betroffenen Hersteller einsetzen.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt deutlich vor der Sicherheitslücke und fordert die Unternehmen dazu auf, umgehend Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Derzeit untersuchen wir alle Systeme bei RÖDL auf eine mögliche Kompromittierung und werden betroffene Server und Applikationen mit den notwendigen Updates und Patches aktualisieren, sobald sie von den Herstellern zur Verfügung gestellt werden.

Da wir die Sicherheit Ihrer Daten äußerst ernst nehmen haben wir uns dazu entschlossen, Systeme, für die es weder einen Patch noch eine andere Absicherungsstrategie vor dieser Schwachstelle gibt, vom Netz zu nehmen. Sollten Sie nicht wie gewohnt Zugriff auf Ihre Daten haben, bitten wir Sie, direkt mit Ihrem Ansprechpartner bei RÖDL in Verbindung zu treten.