Mobility Radar – Ihre digitale Lösung bei grenzüberschreitenden Mitarbeitereinsätzen in Hinblick auf die Sozialversicherung
Insbesondere hat sich der Trend dahin entwickelt, dass Mitarbeiter nicht mehr ausschließlich arbeitgeberseitig bedingt im Ausland eingesetzt werden und dort ihre Arbeitsleistung vorübergehend oder für längere Zeiträume erbringen, sondern dass die Auslandseinsätze auch immer mehr aus privater Motivation heraus erfolgen. Vor allem auch in Zeiten des Fachkräftemangels und im Hinblick auf den immer mehr zunehmenden Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt ist das Angebot zur Tätigkeitserbringung im Ausland ein essentieller Bestandteil auch im Hinblick auf die Unternehmensattraktivität geworden.
So bestehen mittlerweile nicht mehr nur arbeitnehmerseitige Wünsche – wenn nicht sogar Forderungen – innerhalb von Deutschland remote tätig zu werden, sondern vom Ausland aus die Tätigkeit – z.B. im Anschluss an einen Urlaub – zu erbringen. Unabhängig davon, ob es sich nur um kurze Auslandseinsätze von wenigen Tagen oder Wochen handelt, regelmäßig wiederkehrende Tätigkeiten in zwei oder mehr Staaten beabsichtigt oder längerfristige Auslandstätigkeiten geplant sind, haben grenzüberschreitende Mitarbeitereinsätze eines gemeinsam: die Herausforderung aller damit einhergehenden Hürden und Risiken auf steuerlicher und rechtlicher Seite als Arbeitgeber zu meistern und diesen gerecht zu werden. Dies stellt Unternehmen vor nicht unerhebliche Herausforderungen.
Insbesondere lauern auch bei nur kurzfristigen Auslandseinsätzen diverse Fallstricke, die im schlimmsten Fall zu empfindlichen Strafen oder Bußgeldern im jeweiligen Einsatzland führen können. Viele Länder berichten von massiven Ausweitungen von Kontrollen (so z.B. Österreich, Italien und Frankreich). Daher empfiehlt es sich jederzeit vorab zu prüfen, welche arbeitsrechtlichen, sozialversicherungsrechtlichen und steuerlichen Hürden zu beachten sind, um Compliance bei grenzüberschreitenden Mitarbeitereinsätzen zu wahren. Oftmals ist den Unternehmen gar nicht bekannt, vor welche Herausforderungen sie gestellt werden und was es im jeweiligen Tätigkeitsland zu beachten gilt.
Um Auslandseinsätze rechtssicher zu gestalten, sollten diese mithin mit ausreichendem zeitlichem Vorlauf einer vollumfänglichen Prüfung unterzogen werden. Je nach Einsatzland (EU/EWR/Schweiz oder Drittstaat) sind grundsätzlich immigrationsrechtliche, arbeitsrechtliche, sozialversicherungsrechtliche sowie steuerliche Risiken zu prüfen.
Sicherstellung der Unternehmen-Compliance durch das eigens entwickelte Mobility Radar
Gerade bei Unternehmen, die international aufgestellt sind und eine Vielzahl von Mitarbeitern grenzüberschreitend beschäftigen oder private veranlasste Auslandstätigkeiten bewilligen, ist es oftmals sehr schwierig, einen Überblick über die Gesamtsituation zu behalten.
Auf Grund der Nähe zum Mandanten und dadurch dieser Problematik bewusst, wurde von RÖDL der
Mobility Radar als digitale Lösung für maximale Transparenz und Komfort entwickelt, um die Einhaltung von Tax und Social Security Compliance der Unternehmen bei grenzüberschreitenden Mitarbeitereinsätzen zu gewährleisten. Dabei stand im Fokus, dem Nutzer des Mobility Radars (insbesondere der HR-Abteilung) auf einen Blick in einfacher, komfortabler Weise einen Überblick darüber zu verschaffen, ob anstehende Einsätze rechtssicher gestaltet sind, ob bereits stattfindende Einsätze noch jeglichem Compliance-Standard entsprechen oder ob Handlungsbedarf besteht. Auch der Arbeitnehmer als Nutzer des Mobility Radars erhält eine einfache und übersichtliche Möglichkeit, grenzüberschreitende Arbeitstage einzupflegen und zu überwachen. Das Mobility Radar bietet dabei eine maximale Transparenz über sämtliche unternehmensinterne Auslandseinsätze in den Bereichen Steuern (insbesondere Betriebsstätten) und Sozialversicherung.
Modul Sozialversicherung
Neben den Modulen Betriebsstätte und Lohnsteuer beinhaltet das Mobility Radar auch das Modul Sozialversicherung (Modul 3) – ein wichtiger rechtlicher Themenkomplex im Kontext grenzüberschreitende Mitarbeitereinsätze.
Durch Befüllung von hinterlegten Fragebögen und Checklisten durch die Personalverantwortlichen des Unternehmens ermittelt der Mobility Radar zum Einen, welcher A1 Antrag bei Einsätzen innerhalb der EU/EWR und der Schweiz einschlägig ist und trackt daneben die Gültigkeit bereits ausgestellter und gültiger A1 Bescheinigung der jeweiligen Mitarbeiter.
Oftmals ist die Abgrenzung von klassischen Entsendungen im Rahmen von Art. 12 der Verordnung (EG) 883/2004 und der Ausübung einer Tätigkeit in mehreren Mitgliedstaaten gemäß Art. 13 der Verordnung (EG) 883/2004 schwierig. Der Mobility Radar schafft dabei Klarheit und hilft dem Unternehmen, den einschlägigen A1-Antrag bzw. die einschlägige Rechtsgrundlage zu ermitteln.
Daneben erfolgt durch ein zusätzlich integriertes Tracking-System ein automatischer Hinweis an das Unternehmen, wenn A1 Bescheinigungen von Mitarbeitern demnächst ablaufen oder keine gültige Bescheinigung mehr vorliegt, damit die HR-Abteilung des Unternehmens entsprechend kurzfristig reagieren kann. Diese Funktion ist besonders vorteilhaft, da sich das Unternehmen darauf verlassen kann, dass durch das Mobility Radar durchgängig die Compliance überwacht und sichergestellt wird.
Durch das Modul 3 des Mobility Radars werden Handlungsbedarfe sofort registriert, identifiziert und an das Unternehmen/HR-Abteilung übermittelt. Dabei werden auch Hinweise an die jeweiligen Arbeitnehmer übermittelt, sollte es z.B. einer Aktualisierung des Reisekalenders bedürfen oder Informationen fehlen. So ist auf einen Blick durch farbliche Markierung im Dash-Board ersichtlich, bei welchen Auslandseinsätzen ggf. reagiert werden muss (z.B. wegen zeitnahem Ablauf der A1 Bescheinigung, Handlungsbedarf wegen Wechsel von Entsendung auf Mehrfachbeschäftigung, oder gar eine fehlende A1 Bescheinigung bei Länderwechsel).
Komplexere Sachverhalte identifiziert Modul 3 des Mobility Radars ebenfalls und gibt dabei einen automatischen Hinweis auf mögliche sozialversicherungsrechtliche Konsequenzen verbunden mit dem automatischen Angebot zur weitergehenden Unterstützung und Beratung für den jeweiligen Spezialfall durch RÖDL.
Das entwickelte Dashboard bietet dabei einen umfassenden Länderüberblick über den unternehmensindividuellen Sozialversicherungsstatus einzelner Mitarbeiter innerhalb der EU/EWR und Schweiz und gewährleistet einen schnellen und zuverlässigen Blick darauf, in welchen Ländern ggf. compliancebedingter Handlungsbedarf besteht. Durch das automatische und kontinuierliche Monitoring und Tracking der Auslandsaktivitäten wird es den zuständigen HR-Abteilungen ermöglicht, kurzfristig zu reagieren.
Der Mobility Radar ist daher gerade im Hinblick auf die immer dynamischer werdende Arbeitswelt ein Instrument mit vielen Vorzügen und erleichtert es den Unternehmen, den sozialversicherungsrechtlichen und steuerlichen Anforderungen gerecht zu werden. Der Mobility Radar besticht insbesondere durch seine einfache und unkomplizierte Bedienung und sein aussagekräftiges Dashboard, das sämtliche Mitarbeitereinsätze im Blick behält.

