Neue EU-Schwellenwerte ab dem 1. Januar 2020
Wichtige Aspekte für die Beschaffungspraxis
Mit den delegierten Verordnungen (EU) 2019/1828 (ABl.EU 2019 L 279, 25 f.), (EU) 2019/1829 (ABl.EU 2019 L 279, 27 f.), (EU) 2019/1827 (ABl.EU 2019 L 279, 23 f.) und (EU) 2019/1830 (ABl.EU 2019 L 279, 29 f.) vom 30.10.2019 hat die Europäische Kommission die EU-Schwellenwerte für die Vergabe öffentlicher Aufträge und von Konzessionen gesenkt:
- Bauaufträge: 5.350.000 Euro
(bis zum 31.12.2019: 5.548.000 Euro) - Liefer-/Dienstleistungsaufträge: 214.000 Euro
(bis zum 31.12.2019: 221.000 Euro) - Liefer-/Dienstleistungsaufträge (Sektoren und Verteidigung/Sicherheit): 428.000 Euro
(bis zum 31.12.2019: 443.000 Euro) - Liefer-/Dienstleistungsaufträge (Bundesbehörden): 139.000 Euro
(bis zum 31.12.2019: 144.000 Euro) - Bau-/Dienstleistungskonzessionen: 5.350.000 Euro
(bis zum 31.12.2019: 5.548.000 Euro)
Die EU-Schwellenwerte (750.000 Euro; Sektoren: 1.000.000 Euro) für die Vergabe von öffentlichen Aufträgen über soziale und andere besondere Dienstleistungen bleiben hingegen unverändert.
Veröffentlichungen
- H. Schröder, Mit Subunternehmerquote gegen die Mafia?, in: vergabeblog.de Nr. 42177 vom 21.10.2019.
- H. Schröder, Prognose für Kostensteigerungen nötig, in: Bayerische Staatszeitung Nr. 44 vom 31.10.2019, Seite 19.
- H. Schröder, Kein Auftrag bei Preisspekulation, in: Bayerische Staatszeitung Nr. 45 vom 8.11.2019, Seite 18.
- H. Schröder, Staatsanwaltschaftliche Ermittlungen reichen nicht, in: Staatsanzeiger Baden-Württemberg Nr. 45 vom 15.11.2019, Seite 32.
Auszeichnungen
- 2. Preisträger Deutsches Vergabenetzwerk (DVNW) Award 2019
- Best Lawyers Germany 2020 „Public Law”
- Handelsblatt „Die besten Anwälte des Jahres 2019 – Öffentliches Wirtschaftsrecht”
- WirtschaftsWoche-Topkanzleien 2018 Vergaberecht
Vorankündigungen
- 17. Münchner Vergaberechtstag am 2. Juli 2020
- 18. Nürnberger Vergaberechtstag am 3. Dezember 2020