Veröffentlicht am 8. Mai 2025
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RÖDL verzeichnet erneut zweistelligen Umsatzanstieg im Jahr 2024

Birgit Stelling-Schönlein
Partner
Leiterin Marketing, Communications & Business Development
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Nürnberg, 8.5.2025: Rödl setzte im Geschäftsjahr 2024 seinen langjährigen Wachstumskurs fort. Der Gesamtumsatz stieg auf insgesamt 731,8 Millionen Euro (+10,4 Prozent). Auf Deutschland entfielen davon 417,1 Millionen Euro (+10,6 Prozent).

Nürnberg, 8.5.2025: Rödl setzte im Geschäftsjahr 2024 seinen langjährigen Wachstumskurs fort. Der Gesamtumsatz stieg auf insgesamt 731,8 Millionen Euro (+10,4 Prozent). Auf Deutschland entfielen davon 417,1 Millionen Euro (+10,6 Prozent).

Die Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zählt vor allem international agierende deutsche Unternehmen zu ihren Mandanten. Rödl, mit aktuell 116 eigenen Standorten in 50 Ländern, steht ihnen mit seinen rund 6.000 Kolleginnen und Kollegen (Vorjahr 5.800) in nicht nur technologisch und regulatorisch, sondern auch geopolitisch herausfordernden Zeiten wegweisend zur Seite.

  • Gesamtumsatz wächst um 10,4 Prozent auf 731,8 Mio. Euro
  • Geschäftsvolumen in Deutschland steigt um 10,6 Prozent auf 417,1 Mio. Euro
  • Rechtsberatung, Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, Unternehmens- und IT-Beratung sowie Business Process Outsourcing setzen Erfolgskurs fort
  • Interdisziplinärer Ansatz so gefragt wie noch nie
  • Digitale Transformation und KI starke Treiber

Fachübergreifende Beratung aus einer Hand

„Dank unseres internationalen Beratungsangebots können wir als global agierendes Unternehmen die Bedürfnisse und Anforderungen unserer Mandanten verstehen und ihnen maßgeschneiderte Lösungen anbieten“, erklärt Prof. Dr. Christian Rödl, Vorsitzender der Geschäftsführung von Rödl, den Hauptgrund für das Wachstum im vergangenen Jahr. „Die fortschreitende Globalisierung unserer Mandanten führt zu einer vielfältigen Mischung aus traditionellen Beratungsfeldern wie Steuerberatung und Rechtsberatung sowie zunehmend spezialisierten Compliance- sowie Datenschutz-Themen. Eine individuelle Betrachtung von Unternehmen zu Unternehmen und von Land zu Land ist dabei unerlässlich, um die bestmöglichen Lösungen zu entwickeln. Unsere Mandanten profitieren von unserem fachübergreifenden Ansatz bei der Erfüllung komplexer Anforderungen.“

Besonders das interdisziplinäre Dienstleistungsportfolio hat das zweistellige Wachstum ermöglicht. So hat das M&A-Geschäft, bestehend aus Advisory, Legal, Tax und Valuation, mit seinen 363 Transaktionsbegleitungen merklich zur positiven Entwicklung beigetragen. Außerdem ist die Nachfrage bei Digitalisierungsprojekten, etwa im Bereich grenzüberschreitender Umsatzsteuer-Beratung und -Compliance, deutlich gestiegen. Da das E-Invoicing im B2B-Geschäft verpflichtend wird, werden Beratungsleistungen in Kombination aus Steuerberatung und IT-Consulting vermehrt angefragt. Des Weiteren hat die wachsende Bürokratie ihren Niederschlag sowohl in Sanction Compliance, ESG (Environmental, Social und Governance) als auch Pillar II (Globale Mindestbesteuerung) gefunden.

Wegweisender Einsatz von KI

Der Druck zur Anpassung und der Bedarf an flexiblen, kundenorientierten und skalierbaren Lösungen im Rahmen der digitalen Transformation bleibt hoch. Im Jahr 2024 hatte die (Weiter-)Entwicklung intelligenter Automatisierungstools zur Effizienzsteigerung und Transparenzgewinnung sowohl bei Mandanten als auch für Rödl selbst große Bedeutung, etwa durch den datenschutzsicheren Einsatz von Large Language Models und Robotic Process Automation.

„Anfang 2024 haben wir ein interdisziplinäres Center of Excellence for Intelligent Automation gegründet, mit dem Ziel, alle Mitarbeitenden zu befähigen. Seitdem wurden bereits über 30 Bots entwickelt, um Prozesse zu optimieren und automatisieren. Darüber hinaus hatten wir zahlreiche Initiativen wie AI Summits, Hackathons und globale Treffen zur Entwicklung von Use-Cases, die umgesetzt wurden,“ erläutert Dr. Felix Madeja, Geschäftsführender Partner, CFO und verantwortlich für die digitale Transformation bei Rödl. Die Prozesse befinden sich mittlerweile in der breiten Umsetzung und sind integraler Bestandteil der internen Aus- und Fortbildungsmaßnahmen.

Ausblick: Mut zur Stärkung der Resilienz

Der globale Handel definiert sich aktuell neu, so dass Unternehmen in Abhängigkeit von Branchen unter einem hohen Restrukturierungsdruck stehen. Auch die deutsche und europäische Politik wird sich diesen Herausforderungen stellen müssen.

„Eine vorausschauende wirtschafts- und unternehmensfreundliche Politik der neuen Bundesregierung muss wichtige Impulse und Akzente für ein größeres Maß an Stabilität und Planungssicherheit mit sich bringen“, betont Christian Rödl. Das Gleiche gelte für eine Entbürokratisierung auf europäischer Ebene, um im globalen Wettbewerb erfolgreich zu bestehen und die gemeinsamen Stärken in Europa zu einen. „Wir beraten unsere Mandanten dabei, ihre Resilienz zu stärken und ihre Geschäftsmodelle zukunftssicher auszurichten,“ unterstreicht der Vorsitzende der Geschäftsleitung.

RÖDL lädt zum 26. Forum Global ein

„Die geopolitischen Veränderungen verdeutlichen, dass wirtschaftliches Wachstum nur durch globale Zusammenarbeit erzielt werden kann,“ erklärt Christian Rödl.

Daher veranstaltet am 3. Juli 2025 Rödl das 26. Forum Global in Nürnberg, um Investitionschancen und Opportunitäten aufgrund der aktuellen Lage für global agierende Unternehmen aufzuzeigen. Als eine der größten Außenwirtschaftsveranstaltungen Deutschlands bietet das Forum Global die Gelegenheit, sich umfassend über die vielfältigen Chancen und Herausforderungen auf den Märkten weltweit zu informieren. „Mit dem Forum Global steht das geballte Wissen aus 50 Ländern, in denen wir mit eigenen Niederlassungen tätig sind, an einem Ort zur Verfügung.“

Umsatzentwicklung RÖDL 2014 bis 2024

Seit der Unternehmensgründung 1977 verzeichnet Rödl eine kontinuierliche Ausweitung seiner Geschäftstätigkeit aus eigener Kraft: Seit 2014 hat sich der Gesamtumsatz mit einem Zuwachs von 127,9 Prozent mehr als verdoppelt.