SAP-Datenpower für Ihr Nachhaltigkeitsreporting: SAP Daten für ESG Performance Management nutzen
- Hoher manueller Aufwand bei ESG-Datenerhebung und -konsolidierung
- Strenge ESRS-Vorgaben erfordern vollständige, prüffähige Daten
- Uneinheitliche Datenquellen erschweren standardisierte Verarbeitung
- Externe Stakeholder fordern trotz unklarer Regulierungslage umfassende ESG-Infos
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ESG-Daten sind selten zentral verfügbar. Sie liegen verstreut in unterschiedlichen Systemen, sind oft nur auf Konzernebene und nicht auf Tochtergesellschaftsebene verfügbar. Hinzu kommt, dass viele Unternehmen nicht wissen, wo sich die relevanten Rohdaten in ihren eigenen IT-Landschaften befinden. Auch ein Reporting-Tool kann dieses Problem nicht lösen, denn es kennt die relevanten Schnittstellen in der unternehmensspezifischen ERP-Landschaft nicht. Statt vorhandene Informationen zu nutzen, werden Daten neu und manuell erhoben – ein Prozess, der zeitaufwendig, fehleranfällig und teuer ist. Die Komplexität steigt zusätzlich, weil einzelne ESRS-Datenpunkte aus einer Vielzahl von Werten bestehen, die gebündelt, umgerechnet und nach strengen Vorgaben berechnet werden müssen. Das führt nicht nur zu hohen Kosten, sondern auch zu Unsicherheiten bei der Datenqualität und erschwert die strategische Nutzung der erhobenen Informationen.
Ein exemplarisches Beispiel für die Komplexität der ESG-Datenerhebung ist der Erhebung der Anzahl der Ausfalltage bei arbeitsbedingten Verletzungen nach den ESRS-Standards. Um diesen Wert korrekt zu ermitteln, müssen Unternehmen verschiedene Datenquellen zusammenführen: quantitative Werte wie Ausfalltage, qualitative Informationen zur unternehmensspezifischen Definition von Verletzungen, Stammdaten zu Vertragsart und Beschäftigungszeitraum und teilweise externe Datenbanken, wo Schätzungen notwendig sind. Hinzu kommen Berechnungsschritte wie die Umrechnung in Vollzeitäquivalente und die Anpassung der Berechnung für Teilzeitkräfte. Erst nach dieser mehrstufigen Verarbeitung entsteht ein belastbarer Kennwert für die Berichterstattung.

Das Ergebnis: hoher Zeit- und Kostenaufwand und Unsicherheit bei der Datenqualität. Dabei unterschätzen Unternehmen, wie viele relevante Daten bereits in ihren bestehenden IT-Systemen vorhanden sind – etwa in Einkaufsbelegen, Lieferantendaten oder Mitarbeiterstammdaten. Unternehmen unterschätzen diese Potenziale – und verschenken damit Effizienz. Das gilt auch für den Informationsgehalt der Daten, der oft ungenutzt bleibt. Über 200 quantitative Datenpunkte werden für einen typischen CSRD-Bericht erhoben. In diesen Daten steckt verschenkter strategischer Wert, wenn diese nicht auch für die interne Steuerung genutzt wird. Unternehmen könnten mit denselben Daten operative Entscheidungen fundierter treffen, Risiken frühzeitig erkennen und ihre ESG-Performance unterjährig steuern.
Gemeinsam mit den Experten für SAP-Datenanalyse bei der dab hat RÖDL eine Lösung entwickelt, die diese Herausforderungen adressiert:
Das ESG KPI Dashboard mit ESRS-to-SAP Mapping macht aus komplexen Anforderungen einen automatisierten, prüfsicheren Prozess, welcher ESG-Daten in einem Steuerungsdashboard darstellt. Die Idee ist einfach: Wir nutzen SAP Daten, die bereits vorhanden sind, und transformieren sie in ESRS-konforme Kennzahlen – direkt aus Ihrem SAP-System. Diese werden in ein Steuerungsdashboard überführt und dienen der Überwachung und Steuerung – auf Konzern- und Teilkonzernebene.
Das Dashboard ist wie folgt aufgebaut: zunächst erfolgt die systemseitige Zuordnung von SAP-Datenobjekten zu den geforderten ESRS-Datenpunkten. Anschließend werden die relevanten Informationen extrahiert, mit externen Datenbanken angereichert und in einem zentralen Data Lake gebündelt. Dort werden sie standardisiert, in gemeinsame Einheiten umgerechnet und nach den Vorgaben der ESRS berechnet. Das Ergebnis sind belastbare KPIs, die nicht nur für den CSRD-konformen Bericht genutzt werden können, sondern auch unterjährig für das ESG-Performance-Management zur Verfügung stehen.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Automatisierte Datenextraktion reduziert den manuellen Aufwand und erhöht die Datenqualität. Die vollständige Dokumentation sorgt für Nachvollziehbarkeit und Audit-Tauglichkeit. Und die Visualisierung im Dashboard schafft echten Informationsmehrwert – für alle Ebenen des Unternehmens.
Wie funktioniert das ESG-Dashboard von dab x RÖDL?
Die berechneten Kennzahlen werden als KPIs im Dashboard dargestellt. Unternehmen erhalten eine klare Übersicht über alle ESG-relevanten Daten. Die Visualisierung ermöglicht nicht nur die Erstellung eines CSRD-konformen Nachhaltigkeitsberichts, sondern auch die unterjährige Analyse und Steuerung der ESG-Performance.

Welche Funktionen hat das Dashboard?
Das Dashboard liefert drei konkrete Mehrwerte: es unterstützt Unternehmen dabei, ESG-Daten aus bestehenden SAP-Systemen in prüfsichere, ESRS-konforme Kennzahlen zu überführen. Durch präzises Mapping, automatisierte Datenextraktion und ein leistungsfähiges Dashboard entsteht nicht nur Transparenz für das Reporting, sondern auch eine solide Grundlage für die operative und strategische Steuerung Ihrer ESG-Performance.
Unser Mehrwert ist dabei deutlich: wir wissen, wo relevante Datenquellen in Ihrem bestehenden SAP-System liegen. Dieses Mapping ermöglicht es uns, systemseitig und effizient konsolidierte Daten für ESG-Anforderungen nutzbar zu machen.

Warum ist das ESG Performance Management Dashboard gerade für Ihr Unternehmen relevant?
Unsere Lösung richtet sich an mittelständische und große Unternehmen, die SAP im Einsatz haben und ihre ESG-Daten effizient und prüfsicher erheben wollen. Sie profitieren besonders, wenn Sie unterjährig ESG-Kennzahlen für Performance Management benötigen und die strategischen Vorteile dieser Daten nicht ungenutzt lassen wollen. Wenn Sie hohe manuelle Aufwände bei der Datenerhebung reduzieren möchten und Wert auf Automatisierung, Datenqualität und Nachvollziehbarkeit legen, ist diese Lösung genau für Sie gemacht.
Wenn Sie Interesse an unserer Mapping Lösung und dem ESG Performance Management Dashboard haben, sprechen Sie uns gerne an – wir suchen aktuell einen Pilotpartner, um die Lösung gemeinsam weiterzuentwickeln.