Veröffentlicht am 13. Dezember 2024
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Wachsendes Bewusstsein über die Risiken des Klimawandels für die Wasserversorgung und Strategien, um die Resilienz der Landwirtschaft zu stärken

Petar Grujicic-Hauck
Stellv. Leiter Marketing, Communications & Business Development
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Im Bundestag fand am 27. November 2024 ein öffentliches Fachgespräch zum Thema „Zukunftsfähiges Wassermanagement in der Landwirtschaft” statt.1 Dabei machten die Experten deutlich, dass die Wasserversorgung ein zentraler Faktor für die Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen ist.

Angesichts möglicher Steigerungen des Wasserbedarfs der Haushalte bis 2100 wird der steigende Wasserbedarf für die Landwirtschaft um 300 % im gleichen Zeitraum zur Herausforderung, denn Veränderungen im Niederschlagsmuster mit trockeneren Sommern und stärkeren Niederschlägen im Winter erschwerten eine nachhaltige Wasserbewirtschaftung.

Die diskutierten Lösungsansätze sollen die Effizienz in der Wasserverteilung erhöhen, Wasserverluste minimieren und die Abhängigkeit von saisonalen Niederschlägen verringern. Übergeordnetes Ziel ist es, das verfügbare Wasserdargebot zu stabilisieren, indem Starkregen in Wasserspeichersystemen gehalten wird und der Boden vor Verdunstung geschützt wird.

Das Büro für Technikfolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) und das Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) stellten drei Schlüsselbereiche vor:

1. Innovative Bewässerungssysteme

Automatisierte Regenmaschinen Systeme zur Wiederverwendung von WasserKI-gestützte Optimierung des Wasserverbrauchs

2. Neue Bewirtschaftungsformen

​Agroforstsysteme​Agri-PV-Anlagen (Photovoltaik auf landwirtschaftlichen Flächen)

3. Geschlossene Produktionssysteme

Indoor-FarmingKultiviertes Fleisch

Die Abgeordneten aller Fraktionen waren sich einig, dass ein systematischer und regionalspezifischer Ansatz nötig ist, um natürliche Wasserkreisläufe zu stärken. Langfristig könnten somit energie- und kostenintensive geschlossene Produktionssystem vermieden werden.

Die öffentliche Wasserversorgung braucht daher Priorität beim Ressourcenschutz, um eine sichere und nachhaltige Wasserversorgung zu gewährleisten.​

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Quelle:

​1 Vgl.​Deutscher Bundestag – Optimierung des Wasser­managements für Zukunft der Landwirtschaft zentral