Rödl-Mitarbeiter-Stiftung für Kinderhilfe

Seit 1994 engagieren sich unsere Mitarbeitenden im Rahmen der Rödl-Mitarbeiter-Stiftung für Kinderhilfe für Menschen in Notsituationen, insbesondere für Kinder.
Tanja Russo
Geschäftsführerin der Rödl-Mitarbeiter-Stiftung für Kinderhilfe
Christina Hundertmark
Senior Associate
Personalreferentin

Gemeinsam Verantwortung tragen

Unser Anspruch ist es, schnell, zielgerichtet und unbürokratisch Unterstützung zu leisten und Hilfe dort zu ermöglichen, wo sie unmittelbar benötigt wird.

Von Beginn an steht dabei ein klares Ziel im Mittelpunkt: Verantwortung übernehmen, selbst handeln und einen konkreten Beitrag für mehr Menschlichkeit leisten.

So können Sie die Rödl-Mitarbeiter-Stiftung unterstützen

Spendenkonto

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Empfänger: Rödl-Mitarbeiterstiftg. für Kinderhilfe

IBAN: DE33 7604 0061 0523 6575 05

mitarbeiterstiftung@roedl.com

 

Unsere jüngsten Projekte

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Mit Bildung Zukunft gestalten: Unterstützung für CS Mon Devoir

Der Freiburger Verein Mon Devoir e.V. ist alleiniger Träger der Schule „CS Mon Devoir“ in Togo. Rund 1.000 Kinder erhalten dort eine Schulbildung, während 50 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte einen sicheren Arbeitsplatz haben. Die Schule befindet sich in Agoè‑Zongo, einem Quartier am Rand der Hauptstadt Lomé, das weder über eine funktionierende Wasserversorgung noch über eine Kanalisation verfügt. Über viele Jahre hinweg baute die togolesische Regierung das Bildungswesen kaum aus. Aus finanziellen Gründen wurden Lehrerbildungsstätten geschlossen, wodurch es an qualifiziertem Lehrpersonal mangelt. Familien sind daher gezwungen, für weiterführende Bildungsangebote Schulgeld zu zahlen, um ihren Kindern eine höhere Bildung zu ermöglichen.

Erst seit einigen Jahren ist zumindest der Besuch der sechsjährigen Grundschule kostenlos. Eine Lernmittelfreiheit besteht jedoch ebenso wenig wie ein kostenfreier Zugang zu weiterführenden Schulen. Die Situation an staatlichen Schulen ist vielfach prekär: In vielen Klassen werden mehr als 70 Schülerinnen und Schüler gleichzeitig unterrichtet. Die beiden Universitäten des Landes sind stark überfüllt, und Einrichtungen der beruflichen Bildung sind kaum vorhanden. Der Zugang zu einer guten Schulbildung ist in Togo daher keine Selbstverständlichkeit.

Projektziel

Mit dem Projekt soll Kindern aus dem Armenviertel Agoè‑Zongo der Zugang zu einer hochwertigen Schulbildung ermöglicht und langfristig gesichert werden. In modernen Schulgebäuden und im Landesvergleich kleinen Klassen erhalten die Kinder eine umfassende Ausbildung vom Kindergarten bis zum Abitur.

Unterstützung des Projektes durch die Rödl Mitarbeiter-Stiftung für Kinderhilfe

Zur Sicherstellung eines zeitgemäßen Unterrichts wurden 90 Exemplare eines neuen Lehrwerks für den Deutschunterricht in der Oberstufe angeschafft, die den modernisierten Lehrplänen entsprechen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Informatikunterricht, der die Chancen der Schülerinnen und Schüler im späteren Berufsleben erheblich verbessert. Bereits im Jahr 2013 wurde ein Computerraum eingerichtet. Aufgrund des feucht‑warmen Klimas ist die Lebensdauer der zuvor gespendeten Computer jedoch stark begrenzt. Inzwischen wurde ein Angebot für neue PCs für den Computerraum, die Schulbibliothek sowie die Verwaltungsräume eingeholt. Die Geräte werden bestellt und per Schiffscontainer nach Togo transportiert, die Installation ist voraussichtlich für Juni 2026 vorgesehen.

Darüber hinaus stellt die Versorgung der Kinder im Schulkindergarten durch die Schulküche einen zentralen Bestandteil der Projektunterstützung dar. Der bereitgestellte Spendenbetrag wurde zur Begleichung der laufenden Kosten der Schulküche eingesetzt, um die regelmäßige Versorgung der Kinder zu ermöglichen.

Fazit

Durch die Unterstützung konnten regelmäßig Mahlzeiten bereitgestellt werden, was die Familien spürbar finanziell entlastet und die Kinder sowohl physisch als auch psychisch stärkt. Darüber hinaus ermöglichen die neuen Unterrichtsmaterialien einen qualitativ besseren und interaktiveren Unterricht. Von besonderer Bedeutung ist jedoch die Anschaffung neuer Computer, durch die die digitale Bildung der Schülerinnen und Schüler fortgeführt und gezielt verbessert werden kann. Alle Unterstützungsmaßnahmen tragen zu einer hochwertigen Bildung bei und verbessern nachhaltig die zukünftigen Chancen der Kinder.

Unterstützung für die offene Kinder- und Jugendarbeit „Seeberger Treff“ in Köln Chorweiler

Die Rödl-Mitarbeiter-Stiftung für Kinderhilfe hat dem Seeberger Treff der Diakonie Michaelshoven, dem offenen Kinder- und Jugendzentrum im Bezirk Chorweiler, eine Spende in Höhe von 3.000 Euro überreicht.

Die Spende wird gezielt in pädagogische Angebote eingesetzt, die Kindern und Jugendlichen im Stadtteil Orientierung, Förderung und verlässliche Betreuung bieten. Dazu gehören kreative Projekte, sozialpädagogische Gruppenangebote, Lernförderung sowie bewegungs- und erlebnispädagogische Aktivitäten.

„Diese Unterstützung ermöglicht uns, unsere pädagogischen Angebote weiter auszubauen und den jungen Menschen wertvolle Entwicklungsräume zu schaffen“, betont die Einrichtungsleitung Dominik List.

Der Seeberger Treff steht seit vielen Jahren für niedrigschwellige Unterstützung, verlässliche Beziehungsarbeit und vielfältige Freizeitangebote im Kölner Norden.

Tanja Russo
Geschäftsführerin der Rödl-Mitarbeiter-Stiftung für Kinderhilfe

Unterstützung für den Schlupfwinkel e.V.

Fünf Jahre nach ihrer ersten Spende unterstützt die Rödl-Mitarbeiter-Stiftung für Kinderhilfe erneut den Schlupfwinkel e.V. und setzt damit ihr Engagement fort. Bereits 2020 hatte die Stiftung das Jungenbüro gefördert, das Beratungs- und Präventionsangebote für Jungen und junge Männer bereitstellt. Die neue Spende ermöglicht nun die Umsetzung mehrerer wichtiger Projekte für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in schwierigen Lebenslagen.

Der Schlupfwinkel e.V. bietet seit seiner Gründung im Jahr 1986 in der Metropolregion Nürnberg Schutz, Unterstützung und Perspektiven. Mit über 120 Mitarbeitenden hat sich der Verein zu einem anerkannten Träger der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe entwickelt. Seine Angebote umfassen ambulante, teilstationäre und vollstationäre Hilfen sowie spezialisierte Beratungsstellen.

Ein zentraler Teil der aktuellen Förderung fließt in die Heilpädagogische Tagesstätte für Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren. Dort wird eine Ferienfreizeit ermöglicht, die den Kindern neue Erfahrungen, gemeinschaftliche Erlebnisse und die Stärkung persönlicher Ressourcen bietet – besonders wichtig für Kinder mit belastenden Lebensgeschichten.

Auch Jugendliche und junge Erwachsene im Betreuten Wohnen profitieren von der Spende. Sie erhalten Unterstützung in Schule, Ausbildung und persönlicher Entwicklung, sowohl durch praktische Hilfe im Alltag als auch durch enge Begleitung bei schulischen und beruflichen Herausforderungen. Ziel ist ihre Vorbereitung auf ein selbstständiges und verantwortungsbewusstes Leben.

Zusätzlich wird eine neue traumasensible Inobhutnahme-Wohngruppe für Mädchen gefördert. Für die dort aufgenommenen jungen Menschen, die häufig schwere Erfahrungen gemacht haben, werden Maßnahmen finanziert, die Sicherheit geben, Vertrauen aufbauen und zur emotionalen Stabilisierung beitragen.

Insgesamt trägt die erneute Unterstützung dazu bei, konkrete Hilfsangebote auszubauen und jungen Menschen neue Perspektiven zu eröffnen. Die Stiftung setzt damit ein Zeichen für nachhaltiges soziales Engagement, während der Schlupfwinkel e.V. seine wichtige Arbeit weiterführen und gezielt dort helfen kann, wo der Bedarf am größten ist.

Tanja Russo
Geschäftsführerin der Rödl-Mitarbeiter-Stiftung für Kinderhilfe

Ein Spendenprojekt für Frühchen und Sternenkinder

Manche Wunder sind besonders klein. Sie kommen viel zu früh auf die Welt, kämpfen sich tapfer ins Leben – oder dürfen nur einen kurzen Moment bei uns sein. Für diese kleinen Kämpfer und ihre Familien gibt es in Beilngries einen besonderen Verein: Nähen für Fr​ühchen und Sternenkinder Beilngries e.V.. Mit viel Liebe und Hingabe nähen die Mitglieder Kleidung, Pucktücher, Decken usw. für Frühchen und hilfreiche Utensilien für Kliniken.

Ein Herzensprojekt mit großer Bedeutung

Die Geburt eines Frühchens oder der Verlust eines Kindes ist eine der emotional herausforderndsten Erfahrungen, die Eltern und auch die Angehörigen durchleben können. Der Verein​ steht diesen Familien in schwierigen Zeiten bei – mit praktischer Unterstützung, aber auch mit Trost und Mitgefühl.

Die Gründerin Marina Rupp kennt diese Situation aus eigener Erfahrung. Als ihr kleines Mädchen 2015 viel zu früh geboren wurde, stellte sie fest, wie schwer es ist, passende Kleidung für Frühchen zu finden. Aus Dankbarkeit für die Betreuung begann sie, selbst Kleidung zu nähen und zu spenden. Was als persönliche Geste begann, wuchs schnell zu einer Gemeinschaft heran: Immer mehr Menschen schlossen sich an, spendeten Geld, Stoffe oder nähten mit. 2018 wurde der Verein gegründet – und heute zählt er rund 300 Mitglieder.

Warum wir helfen müssen

Die Arbeit des Vereins ist unbezahlbar, doch sie ist auf Spenden angewiesen. Das mussten wir uns nicht zweimal sagen lassen, und haben direkt Kontakt mit dem Verein aufgenommen, der sich äußerst dankbar zeigte und v.a. auf die steigenden Kosten von Druckknöpfen aufmerksam machte, die bspw. für Strampler, Bodys und andere Kleidungsstücke für Frühchen und Sternenkinder als praktische Verschlüsse verwendet werden. Die die Rödl-Mitarbeiter-Stiftung für Kinderhilfe gerne bereitgestellt hat – als kleine Überraschung hat die Stiftung noch hochwertige Stoffe mit sehr schönen kindgerechten Motiven von „Krümelchen & Kuchen“ in das Unterstützungspaket gelegt, das wir an Frau Sorgenfrei stellvertretend für den Verein übergeben haben.

Gemeinsam Hoffnung schenken

Die Arbeit von „Nähen für Frühchen und Sternenkinder Beilngries e.V.“ zeigt, wie viel Mitgefühl und Zusammenhalt bewirken können. Auch das persönliche Gespräch mit Frau Sorgenfrei hat uns nochmals verdeutlicht, wie wichtig das Miteinander ist – sowohl im Gespräch als auch mit Unterstützungen. Jedes Kleidungsstück, jede Mütze, jede Decke ist mehr als nur Stoff – sie sind Zeichen der Liebe, der Würde und der Erinnerung. Lasst uns gemeinsam helfen. Für die Kleinsten. Für die Familien. Für die Liebe, die bleibt.

Laura Kupfberger

Schulbildung für Kinder in Nairobi (Kenia)

Die Spende der Rödl-Mitarbeiter-Stiftung für Kinderhilfe unterstützt das Projekt von One-for-One e.V., um Kindern in den Slums Korogocho und Mathare Valley in Nairobi den Zugang zu Schulbildung und Schulspeisung zu ermöglichen.

Warum ist Unterstützung notwendig?

Bildung ist der Grundstein für eine erfolgreiche Entwicklung in vielen Lebensfacetten. Obwohl Schulbildung in Kenia seit 2003 offiziell kostenlos ist, sieht die Realität leider anders aus. Erstens gibt es v. a. in den Slums viel zu wenige öffentliche Schulen und zweitens sind auch dort sehr wohl Gebühren für z.B. Schuluniformen zu entrichten. Dies führt dazu, dass viele der Kinder entweder gar nicht oder nicht dauerhaft zur Schule gehen. Der Besuch der Schule bedeutet in Kenia nicht nur Bildung und die damit verbundene Chance auf soziale Teilhabe & Aufstieg, sondern es bedeutet auch zwei Mahlzeiten am Tag (vormittags Porridge – nachmittags Ugali/Reis/Bohnen).

Wie wird die Spende der Rödl-Mitarbeiter-Stiftung eingesetzt?

Durch die Spende können die Bücherei in Korogocho sowie der Schulbesuch von Kindern und Jugendlichen ermöglicht werden. Hier werden insbesondere Aufnahme- und Schulgebühren, Prüfungsgebühren, Schuluniform, Bücher, Schulessen und Schulschulden falls vorhanden (viele Schulen kommen uns entgegen und erlassen „unseren“ Kindern einen erheblichen Teil der angehäuften Schulden) übernommen. Das Team vor Ort hat die Möglichkeit, gezielt diejenigen Familien anzusprechen, für welche Unterstützung beim Schulbesuch der Kinder dringend nötig ist.

Um ein Gefühl für die Größenordnung zu bekommen: Durch die Spende der Rödl-Mitarbeiter-Stiftung für Kinderhilfe kann der Schulbesuch und das Schulessen von rund 25 Kindern für ein Jahr sichergestellt werden.

Besuch vor Ort

Einen echten Eindruck bekommt man oft nur vor Ort – das gilt insbesondere für Korogocho und Mathare Valley. In meinem Urlaub im November konnte ich das Projekt in Kenia besuchen und das Team kennenlernen. Der tägliche Einsatz aller, um den Schwächsten unserer globalen Gesellschaft eine Zukunft zu ermöglichen, hat mich tief beeindruckt. Die Freude der Kinder, trotz schwerer Schicksale und prekärer Lebenssituation, in die Schule gehen zu können, betont die Richtigkeit des Engagements.

Johannes Hirning
Associate Partner
B.Sc. Energie- und Umwelttechnik, M.Sc. Wirtschaftsingenieurwesen

Stiftungsgremium

Christina Hundertmark
Senior Associate
Personalreferentin
Dr. Alena Klikar
Associate Partner
Advokátka, Rechtsanwältin
Nicola Lohrey
Geschäftsführende Partnerin
Avocat à la Cour, Rechtsanwältin
Tanja Russo
Geschäftsführerin der Rödl-Mitarbeiter-Stiftung für Kinderhilfe
Silvia Schmidt-Leupold
Associate Partner
Steuerberaterin
Bernd Vogel
Partner
IT-Auditor IDW, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer
Veronika Vogel
Manager
Martin Wambach
Geschäftsführender Partner
Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, IT-Auditor IDW, Diplom-Kaufmann