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Dorota Białas

Steuerberaterin (Polen)
Associate Partner
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Bei Überschreitung des Umsatzes i.H.v. 100.000 EUR betrifft die Pflicht zur Erstellung der Dokumentation alle im gegebenen Steuerjahr abgeschlossenen Geschäfte mit dem betreffenden verbundenen Unternehmen, und nicht nur diejenigen, die über diesen Wert hinausgehen. Eine abweichende Auslegung der o.g. Pflicht würde die volle Bewertung der Geschäfte mit demselben verbundenen Unternehmen unmöglich machen und Art. 9a Abs. 2 des Körperschaftsteuergesetzes verletzen – so hat das Woiwodschaftsverwaltungsgericht Białystok im Urteil vom 12. November 2015, Az. I SA/Bk 412/15 (nicht rechtskräftig) entschieden.

Im Hinblick auf dieses Urteil empfehlen wir, die Geschichte der Geschäfte mit verbundenen Unternehmen eingehend zu analysieren und bei Überschreitung der gesetzlichen Limits zu überprüfen, ob die erstellte Dokumentation vollständig ist und alle Geschäfte mit verbundenen Unternehmen umfasst. Für Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Unsere Steuerberater in den Büros Rödl & Partner: Breslau, Danzig, Gleiwitz, Krakau, Posen und Warschau analysieren gerne Ihre Verrechnungspreisdokumentation, und bieten Ihnen Lösungen an, welche die steuerlichen Risiken minimieren. Wir beantworten auch gerne andere Fragen im Rahmen der Steuerberatung in Polen

6.04.2016